Diabetische Fußgeschwüre sicher versorgen

Der diabetische Fuß - Vorbeugung und Behandlung von Geschwüren

Die Neuerkrankungsrate von Diabetes nimmt stetig zu, im Jahr 2030 könnten weltweit bereits rund 439 Millionen Menschen von ihr betroffen sein. Menschen mit Diabetes neigen zu häufigen und oft schwerwiegenden Fußproblemen, wie beispielsweise Geschwüren mit einem relativ hohen Infektionsrisiko. Im schlimmsten Fall muss eine Amputation vorgenommen werden. Der Therapieansatz von Mölnlycke Health Care bietet Ihnen sowohl Lösungen als auch Unterstützung an.

Schnelle Behandlung aller Fußprobleme

Bereits 1986 (Edmonds et al. 1986) hielt man ein schnelles Eingreifen durch ein Team von medizinischen Fachkräften mit Kenntnissen in den verschiedenen Aspekten beim Management des diabetischen...

Das richtige Schuhwerk

Schlecht sitzende Schuhe, die übermäßig an den Füßen reiben oder drücken, können zu Geschwüren und Fußverletzungen führen, da Diabetes-Patienten mit Sensibilitätsverlust die Verletzung eventuell erst...

Schulung von Patienten mit Diabetes und Fachpersonal

Es gibt begrenzte Erkenntnisse aus randomisierten Kontrollstudien über den Wert von Schulungen zur Vermeidung von diabetischen Fußgeschwüren....

Jährliche Untersuchung der Füsse

Die IDF (2005) und das National Institute for Clinical Excellence3 im Vereinigten Königreich empfehlen, dass alle Menschen mit Diabetes ihre Füße jährlich untersuchen lassen sollten, wobei...

Auftreten von Diabetes, Komplikationen, Fußgeschwüre

Die Neuerkrankungsrate von Diabetes nimmt stetig zu. Jüngsten Schätzungen zufolge sind rund 285 Millionen Menschen weltweit von dieser Krankheit betroffen und bis 2030 wird diese Zahl auf gewaltige...

Erfolgreiche Behandlung mit der Safetac-Technologie

Eine Vielzahl verschiedener Wundverbände mit Safetac-Technologie wurde in einer Reihe von Fallstudien an sieben Patienten mit diabetischen Fußgeschwüren beurteilt....

Erfolgreiche Behandlung von schlecht heilenden diabetischen Fußgeschwüren (DFU)

Obwohl es bislang nur begrenzt Belege gibt, kann die Anwendung fortschrittlicher Behandlungsmethoden bei Patienten mit schlecht heilenden DFU gerechtfertigt sein, auch wenn dies anfänglich teurer...

Erfolgreiche Behandlung mit Unterdruck beim diabetischen Fußgeschwür

Die Unterdruck-Wundtherapie (NPWT) wird seit neuestem für das Management einiger diabetischer Fußgeschwüre empfohlen....

Über diabetische Fußgeschwüre

Inzidenz von Diabetes, Komplikationen, Fußgeschwüre

Jüngsten Schätzungen zufolge leiden weltweit rund 285 Millionen Menschen an Diabetes und bis 20301 wird diese Zahl auf gewaltige 439 Millionen ansteigen.
Menschen mit Diabetes neigen zu zahlreichen, mit ihrer Krankheit verbundenen Komplikationen. Diese beinhalten ein erhöhtes Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle, und mikrovaskulären Komplikationen, wie Retinopathie, die zu Blindheit führen kann, und Nephropathie, die zu Nierenversagen führen kann. Eine der tragischsten Folgen der Komplikationen bei Diabetes ist wohl die Amputation. Es wird geschätzt, dass alle dreißig Sekunden irgendwo auf der Welt infolge von Diabetes eine Amputation der unteren Gliedmaßen vorgenommen wird und dass 85 % dieser Amputationen ein Fußgeschwür vorausgeht (International Diabetes Federation (IDF) 2005). Rund 15 % aller Menschen mit Diabetes entwickeln im Laufe ihres Lebens ein Fußgeschwür2 und je mehr Diabetes-Patienten es gibt, desto mehr Fußgeschwüre müssen auch behandelt werden.
 
Ein diabetisches Fußgeschwür wird folgendermaßen definiert: „Eine Wunde unterhalb des Fußgelenks eines Diabetes-Patienten, von der alle Hautschichten betroffen sind; unabhängig vom Alter der Wunde“ (IDF 2005). Fußgeschwüre entstehen entweder auf Grund von Neuropathie oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit oder aus einer Kombination dieser beiden Erkrankungen und werden als neuropathischer Fuß, ischämischer Fuß oder neuroischämischer Fuß eingestuft. Der neuropathische Fuß ist meist warm, gut durchblutet und weist tastbare Fußpulse auf. Anhand von nicht invasiven Tests mit dem 10 g-Monofilament oder einer 128 Hz-Stimmgabel kann ein Sensibilitätsverlust festgestellt werden. Eine Geschwürbildung wird häufig an der Fußsohle festgestellt, unter einer vernachlässigten Kallusbildung und dort, wo ein hoher Druck auf die Fußsohlen einwirkt. Der ischämische Fuß/das ischämische Geschwür ist kalt und es lassen sich keine Fußpulse ertasten. Der Fuß bereitet häufig Schmerzen. Geschwüre sind häufig am Rand des Fußes, an den Zehenspitzen oder am hinteren Bereich der Ferse zu finden. Der neuroischämische Fuß zeichnet sich durch eine Kombination der oben genannten Faktoren aus.

Laut IDF beinhaltet die Vorbeugung und Behandlung von diabetischen Fußproblemen Folgendes:

  - Jährliche Untersuchung des Fußes
  - Feststellung, ob ein Fuß gefährdet ist
  - Unterweisung von Patienten mit Diabetes und medizinischem Fachpersonal
  - Geeignetes Schuhwerk
  - Schnelle Behandlung aller Fußprobleme

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