Mitarbeiter- und Patientensicherheit

Die Auswahlhilfe für BARRIER® OP-Mäntel - hilft Ihnen dabei, den richtigen OP-Mantel auszuwählen

von: Mölnlycke Health Care, Oktober 26 2012Beiträge: Mitarbeiter- und Patientensicherheit

Ein OP-Mantel dient dazu, chirurgische Wunden vor mikrobieller Kontamination zu schützen. Es ist wichtig, den richtigen Mantel auszuwählen, um den Bedürfnissen chirurgischer Eingriffe zu entsprechen. Bei der Auswahl des OP-Mantels müssen sowohl der Schutz als auch der Komfort sichergestellt werden.

Schutz – das wichtigste Kriterium

Die notwendige Schutzstufe ist abhängig von:

  • Flüssigkeitsmenge
  • Dauer des Eingriffs
  • Infektionsrisiko
  • Erwarteter Verschleiß des Mantels

 

Komfort – bei längeren Eingriffen ist eine höhere Komfortstufe notwendig, damit Sie während des gesamten Eingriffs mit höchster Leistungsfähigkeit arbeiten können

Komfortfaktoren sind:

  • Weichheit
  • Atmungsaktivität
  • Anpassungsfähigkeit
  • Design und Passform des Mantels

 

Es sind unterschiedliche Schutzstufen im Angebot, um Ihren Bedürfnissen zu entsprechen


BARRIER® OP-Mäntel bieten verschiedene Schutzstufen - von den Primary OP-Mänteln bis hin zu der höchsten Sicherheitsstufe für Hochrisikoeingriffe.

Unsere OP-Mäntel sind sowohl im Standard- als auch im High Performance-Design erhältlich. Der Unterschied besteht in den Werten, den die Mäntel gemäß EN 137951 erreicht haben.

  • Standard Performance (SP) – für kurze Eingriffe und geringe Flüssigkeitsmengen
  • High Performance (HP) – für lange Eingriffe und große Flüssigkeitsmengen

BARRIER High Performance OP-Mäntel verfügen an den kritischen Bereichen, an der Vorderseite und an den Ärmeln, über eine Polyethylen-Verstärkung, oder sind vollständig undurchlässig, um den Schutz vor einer Kontamination der chirurgischen Wunde zu maximieren.


Unsere OP-Mäntel entsprechen den Normen EN 137951 und AAMI2.

Referenzen

  1. Europäische Richtlinie EN 13795-3:2006: In der harmonisierten europäischen Norm sind die Anforderungen für Einweg- oder Mehrweg-Operationsmäntel, -Abdecktücher und Rein-Luft-Kleidung zur Verwendung als Medizinprodukte für Patienten, Klinikpersonal und Geräte festgelegt, um der Übertragung von Keimen bei invasiven chirurgischen Eingriffen zwischen Patienten und Klinikpersonal vorzubeugen.
  2. ANSI/AAMI PB-70:2003: Association for the Advancement of Medical Instrumentation (Verband für die Entwicklung medizinischer Instrumentarien). AAMI ist die US-Referenznorm, mit der ein System zur Klassifizierung von Schutzkleidung und OP-Abdeckungen auf Grund ihres Grads an Flüssigkeitsundurchlässigkeit eingerichtet wurde. Des Weiteren legt sie entsprechende Kennzeichnungspflichten und standardisierte Testmethoden fest.
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